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Nina Egli - Gedankenwildwuchs

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Nina Egli

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Über mich und mein Projekt

Ich wurde 1988 in der Innerschweiz geboren. Dort wuchs ich auf und ging zur Schule, bis ich 2009 mein Studium der Informatik in Winterthur antrat. Heute arbeite ich als IT Sicherheitsspezialistin in Bern.

Geschichten zu erzählen hat mich mein Leben lang begleitet. Schon früh waren meine Stofftiere die Protagonisten eines niemals endenden Epos, welches in meinem Zimmer und hundert anderen Welten spielte. Im Schulalter schrieb ich meine ersten Kurzgeschichten (oder sagen wird Kurzkurzgeschichten) auf der Schreibmaschine meiner Grosseltern. Als Jugendliche dachte ich mit einer Kollegin Plots für Computerspiele aus. Sah ich Filme oder las Bücher, deren Enden mir nicht gefielen, so dichtete ich sie in meinen Gedanken um und führte sie teilweise jahrelang weiter.

Eines Tages wagte ich den Schritt, etwas Grösseres, Eigenes auf Papier zu bringen. Das letzte Artefakt ist das Resultat von viel Herzblut und zwölf Jahren Arbeit, welche von Rückschlägen und Unterbrechungen geprägt war. In dieser Zeit habe ich mit schwerem Herzen von Figuren Abschied genommen, Flüsse trockengelegt und Details
umgekrempelt, bis das Manuskript schlussendlich in der heutigen Form vorlag.

Auch wenn ich keinen persönlichen Bezug zu der Mongolei habe, so fasziniert mich ihre Landschaft und Vergangenheit. Aus diesem Grund erinnert das Setting des Projekts klimatisch und geographisch an die frühe Mongolei, wobei auch Teile dieser Kultur eingeflochten wurden. In dem Projekt wollte ich umsetzen, worauf ich auch bei anderen Geschichten viel Wert legte: die Entwicklung und das Innenleben der Charaktere. Flache, immer gute Helden oder Antagonisten ohne konkrete Motivation hatten für mich nie einen Reiz. Mir sind die Beweggründe der Figuren wichtig und dass sie Konsequenzen ziehen aus dem, was sie tun.
Das letzte Artefakt handelt von einem Offizier, der die besten Jahre hinter sich hat und durch die kürzlichen Geschehnisse sein Leben überdenkt. Es ist die Geschichte einer einfachen Schafshirtin, die ihren Mut und gleichzeitig auch die Gnadenlosigkeit der Welt entdeckt. Und es geht um eine skrupellose, rachsüchtige Mörderin, die zum Schluss…
Nun, über den Schluss wollen wir nicht reden.
Genau diese letzte Protagonistin ist es unter anderem, welche mein Projekt von der klassischen Heldengeschichte abhebt. Sie ist ein Mensch, mit dem sich die Wenigsten identifizieren können, geschweige denn, dass sie etwas Heldenhaftes an sich hätte. Dennoch sind ihre Beweggründe menschlich und nachzuempfinden.

Eine andere Besonderheit meines Projekts ist, dass es sich sowohl als Low Fantasy, wie auch Science Fantasy einordnen lässt. So wie die Charaktere vom nördlichen Nadelwald bis in die südliche Wüste reisen, so bewegt sich auch der Leser von einem literarischen Genre zum anderen.

Geschichten von echten Figuren, welche Leid ertragen und Triumph erleben, sowie ein genreübergreifender Plot mit alten Legenden, inneren Konflikten und unerwarteten Wendungen. Wer sich davon angesprochen fühlt, wird mit diesem Projekt auf seine Kosten kommen.

 
 
 
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