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Nika S. Daveron - Gedankenwildwuchs

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Nika S. Daveron

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Nika S. Daveron, geboren 1985 im schönen Köln, aus galopprenntechnischen Gründen nach Neuss umgesiedelt – das bin ich. Richtigerweise findet man mich daher, wenn ich nicht schreibe, meistens im Sattel, oder zumindest im Stall. Mein Erstling „Fine Line“ erscheint im Frühjahr 2014 im Luzifer Verlag – Steffen Janssen.
Dabei soll es allerdings nicht bleiben, mein Kopf ist voller Ideen und die müssen raus! So wie „Vermillion“.
Aber was könnte ich Kluges darüber erzählen, dass ihr da draußen ausgerechnet DIESES Buch wählen sollt? Jeder Autor möchte veröffentlicht werden, wenn er an einem solchen Wettbewerb teilnimmt, also fällt das schon mal raus.
Ihr mögt HP Lovecraft? Passt! Einen Hauch von Romanze? Check! Ihr gruselt euch gerne, oder? Gut. Dürft ihr. Aber Moment … mit Gruseln allein ist es ja gar nicht getan – ihr allein könnt die Katastrophe verhindern, die sich abspielen wird, wenn diese Geschichte kein Ende findet.
Wisst ihr wohin unbeendete Geschichten gehen? Ins Inferno der gescheiterten Schöpfung. Das ist ein fieser Ort – die Hölle für unvollendete Bücher, wo die Bewohner und ihre Welten ein trostloses Dasein fristen und für die Unendlichkeit darauf warten müssen, dass sie jemand hervorholt. Ein Ort der unendliche Qualen für sie birgt. Also holt „Vermillion“ hervor, damit das nicht passiert.
Aber nicht nur das ist es, was die Sache so enorm wichtig macht: Das Ungesicht ist erwacht. Und vielleicht bleibt es gar nicht auf seiner behaglichen, kleinen Insel und spielt dort auf seiner Knochenorgel weiter.
Vielleicht braucht es frische Herzen, größere Rippen, aus denen es sich seine Orgelpfeifen schnitzt.
Jetzt wisst ihr also, wie ernst die Sache eigentlich ist und ich rate euch, gut darüber nachzudenken, denn ich weiß nicht, was schlimmer ist: Wenn alles im Inferno der gescheiterten Schöpfung versinkt, oder aber das Ungesicht noch länger dort draußen herumläuft und an seiner Maschine tüftelt – von der nicht einmal ich nicht genau weiß, was die eigentlich macht.
„Vermillion“ ist Geschichte in einer Geschichte, in noch einer Geschichte. Vielleicht auch in noch einer – so genau habe ich das nicht gezählt. Macht eine Menge Nahrung für das Inferno. Falls ihr euch jetzt fragt: Wie zur Hölle kann ich einmal dort angekommene Geschichten retten?
Nun, das ist ganz einfach. Ihr müsst selbst eintauchen in das Inferno der gescheiterten Schöpfung. Sie einfach nur herausholen. Der Knackpunkt ist aber der: Geht ihr hinein, seid ihr ein Teil davon. Und niemand weiß, ob man diesem Ort tatsächlich wieder entfliehen kann.
Darum gebe ich dir einen Rat, völlig unbedeutend, ob ihr euch am Ende dieses Textes für „Vermillion“ entscheidet oder nicht: Lasst niemals zu, dass das Inferno der gescheiterten Schöpfung eure Geschichten verschlingt. Denn früher oder später holt es auch euch …

 
 
 
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