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Melanie Vogltanz - Gedankenwildwuchs

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Melanie Vogltanz

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Über mich und das Projekt

Mein Name ist Melanie Vogltanz, ich bin 21 Jahre alt, studiere an der Universität Wien – und ich schreibe. Für mich ist das eine ebensolche Selbstverständlichkeit, als würde ich sagen: »Ich atme.« Bücher sind ein essenzieller Bestandteil meines Lebens, solange ich zurückdenken kann. Als ich meinen ersten Roman begann, war ich etwa elf.

Bereits von Anfang an war es immer die dunkle Seite der menschlichen Seele, die mich anzog, das Ungewisse, Makabre, Verstörende; eine Präferenz, die sich in meinen Geschichten widerspiegelt. »Maleficus« und die beiden Nachfolgebände sind meiner Ansicht nach jene Bücher, bei denen diese Faszination am stärksten deutlich wird. Den Grundstein für dieses Projekt legte ich im Jahr 2007, also mit ungefähr 14 Jahren. Innerhalb eines knappen Jahres schrieb ich die erste Fassung von Band 1, die in den Grundzügen der heutigen Version noch immer sehr ähnelt. Seit damals habe ich viele Male an diesem Roman gearbeitet. Wie der Hauptcharakter Elyssa ist auch das Buch, das sie zum Leben erweckt hat, eigensinnig, stur und … nun, irgendwie bösartig, zumindest, wenn es darum geht, mir schlaflose Nächte zu bereiten. Insgesamt sieben Jahre lang haben mich die Charaktere dieses Buches durch mein Leben begleitet – mal leise wispernd, mal aufdringlich schreiend.

In dieser Zeit war ich stets der festen Überzeugung, dass »Maleficus« nicht nur eine Geschichte ist. Es ergründet die Schattenseiten der menschlichen Seele, zerschmettert die feinen, säuberlichen Bilder von Gut und Böse, die uns die Unterhaltungskultur vorgaukelt. In der »Schwarzes Blut«-Trilogie existieren keine einfachen Antworten, und es gibt keine poetische Gerechtigkeit. Je weiter die Bücher voranschreiten, desto mehr reduziert sich auch das Maß an Moral, das ich meinen Figuren zugestehe. Denn ihr wisst ja, was Brecht sagte: Erst kommt das Fressen …

Ich höre bereits jetzt die Stimmen, die stöhnen werden: »Noch eine Vampirgeschichte?« »Maleficus« aber ist mehr als das. Meine Strigoi sind jene Wesen, vor denen man sich als Kind unter der Decke versteckt, die einem schweißdurchtränkte Albträume bereiten und jene Saite in der Seele der Menschen zum Klingen bringen, die unsere Urängste vibrieren lässt – die schwarze, giftige Grundessenz all dessen, was den Vampirmythos ausmacht. Sie verkörpern die Dunkelheit in unseren Herzen, Todessehnsucht und Wahn.

Wer also nicht davor zurückschreckt, Abgründe zu erforschen, sie vielleicht sogar sucht, wie ich es tue, wird in »Maleficus« das richtige Buch für sich entdecken.

Foto mit freundlicher Genehmigung des Fotostudios 'Interfoto'

Vorläufiges Cover

 
 
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